Gesetzliche Feiertage 2026
Welcher Tag in welchem Bundesland gesetzlicher Feiertag ist — jeder Tag mit dem Landesgesetz, das ihn dazu macht.
Wer die Feiertage festlegt
Gesetzliche Feiertage sind in Deutschland Ländersache. Es gibt genau eine bundesrechtliche Vorschrift dazu — Artikel 2 Absatz 2 des Einigungsvertrags macht den 3. Oktober zum gesetzlichen Feiertag —; alles andere steht in den sechzehn Feiertagsgesetzen der Länder. Deshalb steht auf jeder Landesseite die Vorschrift, die den Tag dort zum Feiertag macht.
Fünfzehn Länder führen den 3. Oktober zusätzlich in ihrem eigenen Gesetz auf. Baden-Württemberg nicht: § 1 des dortigen Feiertagsgesetzes reicht von Neujahr bis zum Zweiten Weihnachtstag und nennt ihn nicht. Für Baden-Württemberg trägt deshalb allein der Einigungsvertrag.
Maßgeblich ist das Bundesland, in dem Sie arbeiten — nicht das, in dem Sie wohnen.
Alle Feiertage 2026
20 Tage, die 2026 in mindestens einem Bundesland gesetzlicher Feiertag sind. Acht davon gelten überall.
Nur 2026, Land für Land · Kalender 2026 mit Ferien
Neujahr —
16 von 16 Ländern: Brandenburg, Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hessen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.
Fundstelle: Gesetz über Sonn- und Feiertage im Freistaat Sachsen (SächsSFG) vom 10. November 1992, § 1 Abs. 1 (Sachsen) — SächsSFG § 1 Abs. 1: „Neujahr (1. Januar)“ — Sachsen is cited because its statute prints the date beside the name; several Länder name the day alone.
Heilige Drei Könige —
3 von 16 Ländern: Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen-Anhalt.
Fundstelle: Gesetz über den Schutz der Sonn- und Feiertage (Feiertagsgesetz - FTG) vom 21. Mai 1980, Art. 1 (Bayern) — BayFTG Art. 1 Abs. 1: „Heilige Drei Könige (Epiphanias)“; FeiertG LSA § 2 Nr. 2: „der Tag Heilige Drei Könige (6. Januar)“; FTG BW § 1 nennt ihn „Erscheinungsfest (6. Januar)“. Drei Länder, drei Bezeichnungen, ein Tag — alle drei Fundstellen sind angegeben, weil keine für die anderen sprechen kann.
Internationaler Frauentag —
2 von 16 Ländern: Berlin, Mecklenburg-Vorpommern.
Fundstelle: Gesetz über die Sonn- und Feiertage vom 28. Oktober 1954, § 1 Abs. 1 (Berlin) — FeiertG BE § 1 Abs. 1 Nr. 2: „der Frauentag (8. März)“; FTG M-V § 2 Abs. 1 Nr. 2 gleichlautend. In Mecklenburg-Vorpommern erst durch das Gesetz vom 7. Juli 2022 (GVOBl. M-V S. 427) eingeführt.
Karfreitag —
16 von 16 Ländern: Brandenburg, Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hessen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.
Fundstelle: Gesetz über die Sonn- und Feiertage i.d.F. der Bekanntmachung vom 22. Februar 1977, Wortlaut geltend ab 11. März 1989, § 2 Abs. 1 (Nordrhein-Westfalen) — Karfreitag ist in allen 16 Feiertagsgesetzen benannt und in keinem definiert. Der Freitag vor Ostersonntag ist Ostersonntag − 2 Tage. Zur Osterrechnung selbst: siehe den Dateikopf und packages/engine-civic/test/easter-control.ts.
Ostersonntag —
1 von 16 Ländern: Brandenburg.
Fundstelle: Gesetz über die Sonn- und Feiertage (Feiertagsgesetz - FTG) vom 21. März 1991, § 2 Abs. 1 (Brandenburg) — Nur Brandenburg führt den Ostersonntag als eigenen gesetzlich anerkannten Feiertag (FTG BB § 2 Abs. 1). Er ist ohnehin ein Sonntag; in Brandenburg ist er zusätzlich benannt.
Ostermontag —
16 von 16 Ländern: Brandenburg, Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hessen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.
Fundstelle: Gesetz über die Sonn- und Feiertage i.d.F. der Bekanntmachung vom 22. Februar 1977, Wortlaut geltend ab 11. März 1989, § 2 Abs. 1 (Nordrhein-Westfalen) — In allen 16 Gesetzen benannt, in keinem definiert. Der Montag nach Ostersonntag.
Tag der Arbeit (1. Mai) —
16 von 16 Ländern: Brandenburg, Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hessen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.
Fundstelle: Gesetz über Sonn- und Feiertage im Freistaat Sachsen (SächsSFG) vom 10. November 1992, § 1 Abs. 1 (Sachsen) — SächsSFG § 1 Abs. 1: „Tag der Arbeit (1. Mai)“. NRW § 2 Abs. 1 Nr. 4 nennt ihn „der 1. Mai als Tag des Bekenntnisses zu Freiheit und Frieden, sozialer Gerechtigkeit, Völkerversöhnung und Menschenwürde“ — dieselbe Datumsregel, eine deutlich andere Benennung.
Christi Himmelfahrt —
16 von 16 Ländern: Brandenburg, Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hessen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.
Fundstelle: Gesetz über die Sonn- und Feiertage i.d.F. der Bekanntmachung vom 22. Februar 1977, Wortlaut geltend ab 11. März 1989, § 2 Abs. 1 (Nordrhein-Westfalen) — Benannt, nicht definiert. Der 40. Tag der Osterzeit, Ostersonntag mitgerechnet, also Ostersonntag + 39 Tage — immer ein Donnerstag.
Pfingstsonntag —
1 von 16 Ländern: Brandenburg.
Fundstelle: Gesetz über die Sonn- und Feiertage (Feiertagsgesetz - FTG) vom 21. März 1991, § 2 Abs. 1 (Brandenburg) — Wie beim Ostersonntag führt ihn nur Brandenburg eigens auf (FTG BB § 2 Abs. 1).
Pfingstmontag —
16 von 16 Ländern: Brandenburg, Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hessen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.
Fundstelle: Gesetz über die Sonn- und Feiertage i.d.F. der Bekanntmachung vom 22. Februar 1977, Wortlaut geltend ab 11. März 1989, § 2 Abs. 1 (Nordrhein-Westfalen) — Benannt, nicht definiert. Der Montag nach Pfingstsonntag.
Fronleichnam —
6 von 16 Ländern: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland — zusätzlich teilweise in Sachsen, Thüringen.
Fundstelle: Gesetz über die Sonn- und Feiertage (NRW), § 2 Abs. 1 Nr. 7 — Die EINZIGE im deutschen Feiertagsrecht aufgefundene gesetzliche Definition eines beweglichen Festes: NRW § 2 Abs. 1 Nr. 7 „der Fronleichnamstag (Donnerstag nach dem Sonntag Trinitatis)“. Trinitatis = Ostersonntag + 56; der Donnerstag danach = Ostersonntag + 60.
Augsburger Hohes Friedensfest —
0 von 16 Ländern — zusätzlich teilweise in Bayern.
Fundstelle: Gesetz über den Schutz der Sonn- und Feiertage (Feiertagsgesetz - FTG) vom 21. Mai 1980, Art. 1 (Bayern) — BayFTG Art. 1 Abs. 2: „In der Stadt Augsburg ist außerdem der 8. August (Friedensfest) gesetzlicher Feiertag.“ Der einzige auf eine einzelne Stadt beschränkte gesetzliche Feiertag in Deutschland.
Mariä Himmelfahrt —
1 von 16 Ländern: Saarland — zusätzlich teilweise in Bayern.
Fundstelle: Gesetz Nr. 1040 über die Sonn- und Feiertage (Feiertagsgesetz - SFG) vom 18. Februar 1976, § 2 Abs. 1 (Saarland) — SFG SL § 2 Abs. 1 Nr. 8: „der Maria Himmelfahrtstag (15. August)“ — im Saarland landesweit. In Bayern nur in Gemeinden mit überwiegend katholischer Bevölkerung; das ist eine Frage der Geltung, nicht des Datums, und steht bei der Region.
Weltkindertag —
1 von 16 Ländern: Thüringen.
Fundstelle: Thüringer Feier- und Gedenktagsgesetz (ThürFGtG) vom 21. Dezember 1994, § 2 Abs. 1 (Thüringen) — ThürFGtG § 2 Abs. 1: „der 20. September als Weltkindertag“ — nur in Thüringen, eingeführt durch das Gesetz vom 26. März 2019 (GVBl. S. 22).
Tag der Deutschen Einheit —
16 von 16 Ländern: Brandenburg, Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hessen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.
Fundstelle: Einigungsvertrag, Art. 2 Abs. 2 — Der einzige bundesrechtlich angeordnete Feiertag: Art. 2 Abs. 2 Einigungsvertrag. FÜNFZEHN der sechzehn Länder führen ihn zusätzlich in ihrem eigenen Gesetz auf; Baden-Württemberg nicht. Beide Fundstellen sind angegeben, weil für BW nur die bundesrechtliche trägt und für die anderen fünfzehn beide.
Reformationstag —
9 von 16 Ländern: Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.
Fundstelle: Niedersächsisches Gesetz über die Feiertage (NFeiertagsG) i.d.F. der Bekanntmachung vom 7. März 1995, § 2 Abs. 1 (Niedersachsen) — NFeiertagsG § 2 Abs. 1: „der 31. Oktober, als Reformationstag“. Hamburg nennt in § 1 Nr. 8 NUR das Datum — „31. Oktober“ — ohne den Tag zu benennen; beide Fundstellen stehen hier, damit die Seite den Namen nicht einem Gesetz zuschreibt, das ihn nicht führt.
Allerheiligen —
5 von 16 Ländern: Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland.
Fundstelle: Landesgesetz über den Schutz der Sonn- und Feiertage (Feiertagsgesetz - LFtG) vom 15. Juli 1970, § 2 Abs. 1 (Rheinland-Pfalz) — LFtG RP § 2 Abs. 1 Nr. 9: „der Allerheiligentag (1. November)“; FTG BW § 1: „Allerheiligen (1. November)“.
Buß- und Bettag —
1 von 16 Ländern: Sachsen.
Fundstelle: Gesetz über Sonn- und Feiertage im Freistaat Sachsen (SächsSFG) vom 10. November 1992, § 1 Abs. 1 (Sachsen) — SächsSFG § 1 Abs. 1 nennt ihn ohne Datumsregel. Die Regel steht in FTG BW § 2, das ihn als KIRCHLICHEN Feiertag führt: „Allgemeiner Buß- und Bettag (Mittwoch vor dem letzten Sonntag des Kirchenjahres)“. Der letzte Sonntag des Kirchenjahres ist der Sonntag vor dem 1. Advent; der Mittwoch davor fällt stets in das Fenster 16.–22. November. Als GESETZLICHER Feiertag gilt der Tag nur in Sachsen.
1. Weihnachtstag —
16 von 16 Ländern: Brandenburg, Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hessen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.
Fundstelle: Gesetz über Sonn- und Feiertage im Freistaat Sachsen (SächsSFG) vom 10. November 1992, § 1 Abs. 1 (Sachsen) — SächsSFG § 1 Abs. 1: „1. Weihnachtstag (25. Dezember)“.
2. Weihnachtstag —
16 von 16 Ländern: Brandenburg, Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hessen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.
Fundstelle: Gesetz über Sonn- und Feiertage im Freistaat Sachsen (SächsSFG) vom 10. November 1992, § 1 Abs. 1 (Sachsen) — SächsSFG § 1 Abs. 1: „2. Weihnachtstag (26. Dezember)“.
Alle Feiertage 2027
20 Tage, die 2027 in mindestens einem Bundesland gesetzlicher Feiertag sind. Acht davon gelten überall.
Nur 2027, Land für Land · Kalender 2027 mit Ferien
Neujahr —
16 von 16 Ländern: Brandenburg, Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hessen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.
Fundstelle: Gesetz über Sonn- und Feiertage im Freistaat Sachsen (SächsSFG) vom 10. November 1992, § 1 Abs. 1 (Sachsen) — SächsSFG § 1 Abs. 1: „Neujahr (1. Januar)“ — Sachsen is cited because its statute prints the date beside the name; several Länder name the day alone.
Heilige Drei Könige —
3 von 16 Ländern: Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen-Anhalt.
Fundstelle: Gesetz über den Schutz der Sonn- und Feiertage (Feiertagsgesetz - FTG) vom 21. Mai 1980, Art. 1 (Bayern) — BayFTG Art. 1 Abs. 1: „Heilige Drei Könige (Epiphanias)“; FeiertG LSA § 2 Nr. 2: „der Tag Heilige Drei Könige (6. Januar)“; FTG BW § 1 nennt ihn „Erscheinungsfest (6. Januar)“. Drei Länder, drei Bezeichnungen, ein Tag — alle drei Fundstellen sind angegeben, weil keine für die anderen sprechen kann.
Internationaler Frauentag —
2 von 16 Ländern: Berlin, Mecklenburg-Vorpommern.
Fundstelle: Gesetz über die Sonn- und Feiertage vom 28. Oktober 1954, § 1 Abs. 1 (Berlin) — FeiertG BE § 1 Abs. 1 Nr. 2: „der Frauentag (8. März)“; FTG M-V § 2 Abs. 1 Nr. 2 gleichlautend. In Mecklenburg-Vorpommern erst durch das Gesetz vom 7. Juli 2022 (GVOBl. M-V S. 427) eingeführt.
Karfreitag —
16 von 16 Ländern: Brandenburg, Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hessen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.
Fundstelle: Gesetz über die Sonn- und Feiertage i.d.F. der Bekanntmachung vom 22. Februar 1977, Wortlaut geltend ab 11. März 1989, § 2 Abs. 1 (Nordrhein-Westfalen) — Karfreitag ist in allen 16 Feiertagsgesetzen benannt und in keinem definiert. Der Freitag vor Ostersonntag ist Ostersonntag − 2 Tage. Zur Osterrechnung selbst: siehe den Dateikopf und packages/engine-civic/test/easter-control.ts.
Ostersonntag —
1 von 16 Ländern: Brandenburg.
Fundstelle: Gesetz über die Sonn- und Feiertage (Feiertagsgesetz - FTG) vom 21. März 1991, § 2 Abs. 1 (Brandenburg) — Nur Brandenburg führt den Ostersonntag als eigenen gesetzlich anerkannten Feiertag (FTG BB § 2 Abs. 1). Er ist ohnehin ein Sonntag; in Brandenburg ist er zusätzlich benannt.
Ostermontag —
16 von 16 Ländern: Brandenburg, Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hessen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.
Fundstelle: Gesetz über die Sonn- und Feiertage i.d.F. der Bekanntmachung vom 22. Februar 1977, Wortlaut geltend ab 11. März 1989, § 2 Abs. 1 (Nordrhein-Westfalen) — In allen 16 Gesetzen benannt, in keinem definiert. Der Montag nach Ostersonntag.
Tag der Arbeit (1. Mai) —
16 von 16 Ländern: Brandenburg, Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hessen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.
Fundstelle: Gesetz über Sonn- und Feiertage im Freistaat Sachsen (SächsSFG) vom 10. November 1992, § 1 Abs. 1 (Sachsen) — SächsSFG § 1 Abs. 1: „Tag der Arbeit (1. Mai)“. NRW § 2 Abs. 1 Nr. 4 nennt ihn „der 1. Mai als Tag des Bekenntnisses zu Freiheit und Frieden, sozialer Gerechtigkeit, Völkerversöhnung und Menschenwürde“ — dieselbe Datumsregel, eine deutlich andere Benennung.
Christi Himmelfahrt —
16 von 16 Ländern: Brandenburg, Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hessen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.
Fundstelle: Gesetz über die Sonn- und Feiertage i.d.F. der Bekanntmachung vom 22. Februar 1977, Wortlaut geltend ab 11. März 1989, § 2 Abs. 1 (Nordrhein-Westfalen) — Benannt, nicht definiert. Der 40. Tag der Osterzeit, Ostersonntag mitgerechnet, also Ostersonntag + 39 Tage — immer ein Donnerstag.
Pfingstsonntag —
1 von 16 Ländern: Brandenburg.
Fundstelle: Gesetz über die Sonn- und Feiertage (Feiertagsgesetz - FTG) vom 21. März 1991, § 2 Abs. 1 (Brandenburg) — Wie beim Ostersonntag führt ihn nur Brandenburg eigens auf (FTG BB § 2 Abs. 1).
Pfingstmontag —
16 von 16 Ländern: Brandenburg, Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hessen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.
Fundstelle: Gesetz über die Sonn- und Feiertage i.d.F. der Bekanntmachung vom 22. Februar 1977, Wortlaut geltend ab 11. März 1989, § 2 Abs. 1 (Nordrhein-Westfalen) — Benannt, nicht definiert. Der Montag nach Pfingstsonntag.
Fronleichnam —
6 von 16 Ländern: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland — zusätzlich teilweise in Sachsen, Thüringen.
Fundstelle: Gesetz über die Sonn- und Feiertage (NRW), § 2 Abs. 1 Nr. 7 — Die EINZIGE im deutschen Feiertagsrecht aufgefundene gesetzliche Definition eines beweglichen Festes: NRW § 2 Abs. 1 Nr. 7 „der Fronleichnamstag (Donnerstag nach dem Sonntag Trinitatis)“. Trinitatis = Ostersonntag + 56; der Donnerstag danach = Ostersonntag + 60.
Augsburger Hohes Friedensfest —
0 von 16 Ländern — zusätzlich teilweise in Bayern.
Fundstelle: Gesetz über den Schutz der Sonn- und Feiertage (Feiertagsgesetz - FTG) vom 21. Mai 1980, Art. 1 (Bayern) — BayFTG Art. 1 Abs. 2: „In der Stadt Augsburg ist außerdem der 8. August (Friedensfest) gesetzlicher Feiertag.“ Der einzige auf eine einzelne Stadt beschränkte gesetzliche Feiertag in Deutschland.
Mariä Himmelfahrt —
1 von 16 Ländern: Saarland — zusätzlich teilweise in Bayern.
Fundstelle: Gesetz Nr. 1040 über die Sonn- und Feiertage (Feiertagsgesetz - SFG) vom 18. Februar 1976, § 2 Abs. 1 (Saarland) — SFG SL § 2 Abs. 1 Nr. 8: „der Maria Himmelfahrtstag (15. August)“ — im Saarland landesweit. In Bayern nur in Gemeinden mit überwiegend katholischer Bevölkerung; das ist eine Frage der Geltung, nicht des Datums, und steht bei der Region.
Weltkindertag —
1 von 16 Ländern: Thüringen.
Fundstelle: Thüringer Feier- und Gedenktagsgesetz (ThürFGtG) vom 21. Dezember 1994, § 2 Abs. 1 (Thüringen) — ThürFGtG § 2 Abs. 1: „der 20. September als Weltkindertag“ — nur in Thüringen, eingeführt durch das Gesetz vom 26. März 2019 (GVBl. S. 22).
Tag der Deutschen Einheit —
16 von 16 Ländern: Brandenburg, Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hessen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.
Fundstelle: Einigungsvertrag, Art. 2 Abs. 2 — Der einzige bundesrechtlich angeordnete Feiertag: Art. 2 Abs. 2 Einigungsvertrag. FÜNFZEHN der sechzehn Länder führen ihn zusätzlich in ihrem eigenen Gesetz auf; Baden-Württemberg nicht. Beide Fundstellen sind angegeben, weil für BW nur die bundesrechtliche trägt und für die anderen fünfzehn beide.
Reformationstag —
9 von 16 Ländern: Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.
Fundstelle: Niedersächsisches Gesetz über die Feiertage (NFeiertagsG) i.d.F. der Bekanntmachung vom 7. März 1995, § 2 Abs. 1 (Niedersachsen) — NFeiertagsG § 2 Abs. 1: „der 31. Oktober, als Reformationstag“. Hamburg nennt in § 1 Nr. 8 NUR das Datum — „31. Oktober“ — ohne den Tag zu benennen; beide Fundstellen stehen hier, damit die Seite den Namen nicht einem Gesetz zuschreibt, das ihn nicht führt.
Allerheiligen —
5 von 16 Ländern: Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland.
Fundstelle: Landesgesetz über den Schutz der Sonn- und Feiertage (Feiertagsgesetz - LFtG) vom 15. Juli 1970, § 2 Abs. 1 (Rheinland-Pfalz) — LFtG RP § 2 Abs. 1 Nr. 9: „der Allerheiligentag (1. November)“; FTG BW § 1: „Allerheiligen (1. November)“.
Buß- und Bettag —
1 von 16 Ländern: Sachsen.
Fundstelle: Gesetz über Sonn- und Feiertage im Freistaat Sachsen (SächsSFG) vom 10. November 1992, § 1 Abs. 1 (Sachsen) — SächsSFG § 1 Abs. 1 nennt ihn ohne Datumsregel. Die Regel steht in FTG BW § 2, das ihn als KIRCHLICHEN Feiertag führt: „Allgemeiner Buß- und Bettag (Mittwoch vor dem letzten Sonntag des Kirchenjahres)“. Der letzte Sonntag des Kirchenjahres ist der Sonntag vor dem 1. Advent; der Mittwoch davor fällt stets in das Fenster 16.–22. November. Als GESETZLICHER Feiertag gilt der Tag nur in Sachsen.
1. Weihnachtstag —
16 von 16 Ländern: Brandenburg, Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hessen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.
Fundstelle: Gesetz über Sonn- und Feiertage im Freistaat Sachsen (SächsSFG) vom 10. November 1992, § 1 Abs. 1 (Sachsen) — SächsSFG § 1 Abs. 1: „1. Weihnachtstag (25. Dezember)“.
2. Weihnachtstag —
16 von 16 Ländern: Brandenburg, Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hessen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.
Fundstelle: Gesetz über Sonn- und Feiertage im Freistaat Sachsen (SächsSFG) vom 10. November 1992, § 1 Abs. 1 (Sachsen) — SächsSFG § 1 Abs. 1: „2. Weihnachtstag (26. Dezember)“.
Nach Bundesland
Jede Landesseite zeigt beide Jahre, die Vorschrift, die den Tag dort zum Feiertag macht, und die Tage, die nur in einem Teil des Landes gelten.
Was ein Feiertag Ihnen bringt
- Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, wird er nicht nachgeholt. Keines der sechzehn Feiertagsgesetze sieht eine Verschiebung vor.
- Maßgeblich ist das Bundesland, in dem Sie arbeiten — nicht das, in dem Sie wohnen.
- Brückentage: welche Werktage ein Feiertag stranden lässt